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Beobachterartikel vom 31.03.2017 – Externe Untersuchung abgeschlossen. Aus Sicht des Untersuchungsleiters besteht kein Handlungsbedarf

In seiner Ausgabe vom 31. März 2017 veröffentlichte der Beobachter einen Artikel mit Vorwürfen eines ehemaligen Lernenden gegenüber der Brunau-Stiftung, insbesondere gegenüber dem damaligen Geschäftsführer und zwei weiteren ehemaligen Mitarbeitenden.
Wie am 7. April 2017 kommuniziert, sind dem Stiftungsrat die lückenlose Klärung und Aufarbeitung der Sachlage wichtig, weshalb er Rechtsanwalt Dr. Andreas Meili mit der externen Untersuchung beauftragt hat. Dr. Andreas Meili weist eine hohe Reputation in der Aufarbeitung und Klärung ähnlich gelagerter Fälle auf. Der entsprechende Untersuchungsbericht liegt nun vor. Dieser wurde am 20. Juni 2017 durch Dr. A. Meili im Beisein des Stiftungsratspräsidenten der Brunau-Stiftung sowie der Verantwortlichen der kantonalen Aufsichtsstelle präsentiert und erläutert. In der Zusammenfassung seines detaillierten Berichts führt Dr. A. Meili folgende Kern-Ergebnisse auf:

  • „In der Untersuchung hat sich gezeigt, dass sich die Vorwürfe des ehemaligen Lernenden, wie sie im “Beobachter”-Artikel gemacht worden waren, weder in Bezug auf die hauptbetroffene ehemalige Mitarbeiterin noch in Bezug auf die mitbetroffenen Mitarbeiter sowie den ehemaligen Geschäftsführer bestätigen lassen. Das gilt namentlich auch für die schwerwiegendsten Vorwürfe der sexuellen Belästigung, des Mobbings und Psychoterrors sowie des Einsatzes von behinderten Lehrlingen als billige Arbeitskräfte.
  • Der ehemalige Lernende, von dem die Vorwürfe stammen, war nicht zu einer Befragung bereit und hat auch darauf verzichtet, seine Vorwürfe durch die Bezeichnung von geeigneten Auskunftspersonen und Belegen zu konkretisieren und zu untermauern. Ausserdem erklärte er, es in seiner Lehrzeit an der Brunau-Stiftung eigentlich gut gehabt zu haben und dass er die Sache beenden möchte.
  • „Aufgrund des Untersuchungsergebnisses drängen sich keine Empfehlungen auf. Insbesondere besteht aus Sicht des Untersuchungsleiters im Zusammenhang mit den unbestätigten Vorwürfen des ehemaligen Lernenden kein Handlungsbedarf seitens der Brunau-Stiftung, und zwar weder in organisatorischer noch in personeller oder anderer Hinsicht.“

Stellungnahme Amtsleitung Mittelschul- und Berufsbildungsamt Kanton Zürich
Mit Schreiben vom 29. Juni 2017 informierte uns die Amtsleitung des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes (kantonale Aufsichtsstelle) über ihre Beurteilung und das weitere Vorgehen wie folgt:

„Gestützt auf den Bericht vom 9. Juni 2017 “Externe Untersuchung betr. Vorwürfe im Beobachter Nr. 7/2017″ von RA Dr. A. Meili sehen wir im Rahmen unserer Aufsichtspflicht keinen weiteren Handlungsbedarf.“

Stellungnahme Stiftungsrat
Aufgrund des Untersuchungsberichtes und der Stellungnahme der kantonalen Aufsichtsstelle sieht der Stiftungsrat der Brunau-Stiftung in der Angelegenheit keinen weiteren Handlungsbedarf und dankt allen Mitarbeitenden und Lernenden sowie Kunden, Partnern und Lieferanten für ihr Vertrauen.

Der Stiftungsrat

 

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